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SUMMARY:Ausstellung: Crossing Cultures - Der Farbholzschnitt in Europa und Japan 1900 bis 1950
DESCRIPTION:Die Ausstellung CROSSING CULTURES widmet sich den künstlerischen Wechselbeziehungen zwischen Japan und Europa im Medium des Farbholzschnitts. Rund 150 Werke von 50 Künstlerinnen und Künstlern veranschaulichen einen regen kulturellen und künstlerischen Austausch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zu sehen sind filigran geschaffene Blätter\, die teils mittels höchst aufwendiger Drucktechniken hergestellt wurden. Die Motive berühren durch eine poetische Bildsprache und faszinierend schöne Farbnuancierungen. Charakteristische japanische Bildmotive kreuzen sich mit europäischen Sujets und Perspektiven. \nNach einer Jahrhunderte andauernden Isolationspolitik gelangten durch die Marktöffnung Japans ab Mitte des 19. Jahrhunderts vermehrt japanische Kulturgüter in den europäischen Raum. Die fernöstliche Ästhetik löste eine regelrechte Japanmode aus\, und die Liebe zu Exotischem und Neuem erfasste auch die Kunst – im Besonderen die Avantgarde-Bewegungen der Impressionisten\, des Jugendstils\, des Art Nouveau und des Expressionismus zeigten sich begeistert von der so anders wirkenden Bild- und Formensprache der japanischen Holzschnitte\, auch »ukiyo-e« (»Bilder der heiteren\, vergänglichen Welt«) genannt. Der »Japonismus« in Europa beförderte ein Aufbrechen bestehender Konventionen in der Kunst zugunsten neuer Arbeitsweisen und Bildvorstellungen. Diese Beeinflussung verlief keineswegs einseitig. Auch japanische Künstler lösten sich immer mehr von den traditionellen Darstellungsmodi und erneuerten die Gattung des Farbholzschnitts grundlegend. \nDer wechselseitige\, fruchtbare Austausch Japans und Europas lässt sich in zwei Phasen einteilen: Die erste Welle\, die von 1850 bis etwa 1900 andauerte\, wurde bereits zu Genüge von der kunstwissenschaftlichen Forschung und im Rahmen von Ausstellungen thematisiert. Für die zweite Welle jedoch\, die zum Ende des 19. Jahrhunderts einsetzte und sich bis zur Mitte des Jahrhunderts zu einer ungeahnten Blüte entwickelte\, steht eine intensive Ausstellungs- und Forschungsarbeit noch aus. Ziel der Ausstellung ist es daher\, einen repräsentativen Querschnitt durch die reiche Produktion im künstlerischen Ausdrucksmedium des Farbholzschnitts zwischen 1900 und 1950 zu zeigen und damit weitere Impulse für eine intensive Auseinandersetzung mit dieser Thematik zu initiieren. \nUnter dem verbindenden Aspekt der Bedeutung des Farbholzschnitts für die Entwicklung der Avantgarden in Europa und Japan vereint CROSSING CULTURES Werke bekannter europäischer Künstler mit jenen von japanischen Vertretern der sogenannten »shin-hanga«-Bewegung\, deren künstlerisches Schaffen einem breiten Publikum noch weitgehend unbekannt sein dürfte. Mit der Gegenüberstellung herausragender Positionen des europäischen und japanischen Farbholzschnitts möchte das Kunsthaus Kaufbeuren den künstlerischen Dialog dieser zwei Kulturkreise vor Augen führen und nachvollziehbar machen. (Kurator: Jan T. Wilms) \nKünstlerinnen und Künstler der Ausstellung \nEUROPA: Gusti von Becker| Peter Behrens | Siegfried Behrens | Norbertine von Bresslern-Roth | Heinrich Campendonk | Martha Cunz | Otto Eckmann | Lilly Ehrenberg-Teufel | Hans Frank | Leo Frank | August Heitmüller | Dagmar Hooge | Wassily Kandinsky | Walther Klemm | Max Kurzweil | Fritz Lang | Franz Marc | Ewald Mataré | Samuel Jessurun de Mesquita | Johanna Metzner | Carl Moser | Gabriele Münter | Hans Neumann | Henry Niestlé | Ernst Odefey | Emil Orlik | Karl Pferschy | Karl Schmidt-Rottluff | Karl Schmidt-Wolfratshausen | Daniel Staschus | Josef Stoitzner | Carl Thiemann | Katharina Weissenborn | Bertha Züricher \nJAPAN: Kawase Hasui | Utagawa Hiroshige | Ōhira Kasen | Tsukioka Kogyō | Tsuchiya Kōitsu | Ohara Koson (Shōson) | Torii Kotondo | Shima Seien | Itō Shinsui | Uemura Shōen | Natori Shunsen | Hiroaki Takahashi | Tsuchiya Rakusan | Kitano Tsunetomi | Hiroshi Yoshida | Tōshi Yoshida \nZur Ausstellung erscheint eine Publikation mit Textbeiträgen (deutsch/englisch) von Elisabeth Boser\, Direktorin der Gemäldegalerie Dachau\, Ralf Gottschlich\, stellv. Direktor im Städtischen Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen\, Michael J. P. Nichols\, Rakusan Archive Project (US)\, Daniel Studer\, Direktor des Historischen und Völkerkundemuseums St. Gallen (CH)\, Khanh Trinh\, Kuratorin für japanische und koreanische Kunst im Museum Rietberg\, Zürich (CH)\, Michael W. Schneider und Seiichiro Miida\, außerordentliche Professoren und Leiter der Druckwerkstätten 1 und 2 an der Tokyo University of the Arts (JP)\,  sowie Jan T. Wilms\, Direktor Kunsthaus Kaufbeuren. Die Autoren beleuchten in ihren Aufsätzen verschiedene Aspekte des Themas der Ausstellung und beschäftigen sich mit dem Schaffen einzelner Künstlerpersönlichkeiten.
URL:https://www.japan-stammtisch.de/veranstaltung/ausstellung-crossing-cultures-der-farbholzschnitt-in-europa-und-japan-1900-bis-1950/
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SUMMARY:Ausstellung:  Ikko Tanaka: Gesichter. Plakate
DESCRIPTION:Inspiriert von Bauhaus\, amerikanischem Jazz und der ästhetischen Tradition Japans\, ist Ikko Tanaka (1930-2002) bis heute einer der einflußreichsten japanischen Gestalter. Die Präsentation widmet sich dem Motiv des Gesichts im Plakatschaffen dieses Vermittlers zwischen japanischer Kultur und dem Westen. \n1930 in Nara geboren\, studierte Tanaka an der traditionsreichen Städtischen Kunsthochschule Kyoto – der ältesten derartigen Institution Japans. Er war zunächst als Musterentwerfer in der Textilindustrie\, dann als Ausstellungsgestalter tätig\, bis er 1963 in Tokio sein eigenes Grafikdesign-Studio gründete. Bereits 1964 wurden grafische Arbeiten von Tanaka bei der Documenta 3 gezeigt. \nVon Art Direction für Unternehmen wie Seibu\, Mazda und Shiseido reicht sein vielseitiges Werk bis zu Buchgestaltung\, Logos\, typografischen Experimenten und der Konzeption des No-Name-Design-Warenhauses Muji. International bekannt wurden vor allem seine Plakate\, entworfen für kulturelle Ereignisse wie Theater\, Tanz\, Konzerte\, Festivals und Ausstellungen\, aber auch für Schriftenhersteller\, Druckereien\, Zeitschriften\, Architekten und Modedesigner.Kühne Abstraktion und Balance des Gegensätzlichen\, ausdrucksstark\, elegant und kraftvoll – so könnte man den Stil von Ikko Tanaka skizzieren. Ivan Chermayeff\, sein amerikanischer Kollege\, nannte ihn „distiller of visual truth“.
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SUMMARY:Ausstellung von Mari Ishikawa: "Border – Jewellery & Photography"
DESCRIPTION:Auf einzigartige Weise setzt die in München lebende japanische Künstlerin Mari Ishikawa Schmuck in Beziehung zu ihren Landschaftsfotografien. Dabei macht sie Parallelwelten abseits des Alltagslebens sichtbar. Die Fotoarbeiten zur Ausstellung in der Galerie Scheytt\, die während der Handwerksmesse zu sehen sind\, entstanden zwischen 2016 und 2017 in der Atacama-Wüste in Chile und auf den Osterinseln. In atemberaubend klarer Schönheit werden die Grenzen zwischen Himmel und Erde sichtbar. \nEröffnung: 07.03.\, 19–21 Uhr \nMehr Informationen unter Galerie Scheytt.
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SUMMARY:Japanischer Spielfilm: Sandburg
DESCRIPTION:Regie: Junichi Suzuki / Drehbuch: Junichi Suzuki / Darsteller: Yasuo Daichi\, Yoko Asaji\, Syunichi HashimotoSpieldauer: 105 Minuten / Herstellungsjahr: 1989 / Sprache: Japanisch mit deutschen Untertiteln \nShuhei Kido ist ein typischer Büroangestellter\, der mit seiner Ehefrau und seinen drei Kindern in einem Apartment-Komplex wohnt. Für diese Familie ist – wie bei den meisten Angestellten mit mittlerem Einkommen – der Besitz eines eigenen Eigenheims ein nicht realistischer Traum. \nNun kann die Familie Kido für ein Jahr in ein großes Musterhaus ziehen. Der Haken daran ist\, dass sie Besuchern während bestimmter Besichtigungszeiten Zutritt zu ihrem Heim gewähren muss. Zuerst genießen sie den Luxus und die Großzügigkeit des Hauses\, dann jedoch führt das Eindringen in ihre Privatsphäre zum totalen Stress… \nEintritt / Teilnahmegebühr: Der Eintritt ist frei\, kostenlose Tickets gibt es ab dem 03.04.2018 bei München Ticket. \nVeranstalter: DJG in Bayern und Münchner Stadtbibliothek mit Unterstützung des Japanischen Kulturinstituts Köln
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SUMMARY:Schauspiel No Sex von Toshiki Okada
DESCRIPTION:Für die Hälfte aller japanischen Ehepaare spielt nach Umfragen der Japan Family Planning Association Sex keine Rolle mehr\, mehr noch: knapp 50% der 18- bis 24-Jährigen hatten noch nie Sex. „Ich finde schon einige meiner Freundinnen attraktiv\, aber ich habe gelernt\, ohne Sex zu leben. Emotionale Verstrickungen sind einfach zu kompliziert. Da habe ich keine Lust drauf“\, wird ein junger Mann in einem Artikel der englischen Zeitung „The Guardian“ zitiert. \n„Man könnte meinen\, dass die Menschen zu dem Schluss gekommen sind\, dass die Befriedigung\, die sie von Sex erhalten können\, geringer ist\, als der erforderliche Aufwand“\, sagt Masahiro Yamada\, Professor für „Family Sociology“ in Tokio. Ist dieser Zustand ein systemisch hervorgebrachter Missstand oder ist es vor allem die Angst vor der Realität des intimen Moments mit einem echten Gegenüber\, der in der virtuellen Welt viel einfacher scheint? Sind Liebesbeziehungen nur noch ein Stressfaktor für von langen Arbeitszeiten erschöpfte Menschen oder steckt in diesem „I would prefer not to“ auch ein subversiver Akt gegenüber einer männlich geprägten Begehrenskultur? \nDer Regisseur Toshiki Okada und seine Gruppe chelfitsch feierten 2004 ihren ersten internationalen Erfolg mit dem Stück „5 Days in March“\, in dem zwei junge Menschen vor der Welt da draußen in ein Love Hotel flüchten\, um fünf Tage lang vornehmlich Sex zu haben. In seiner nach „Hot Pepper\, Air Conditioner and the Farewell Speech“ und „Nō Theater“ dritten Inszenierung an den Münchner Kammerspielen erzählt Toshiki Okada nun von jungen und nicht mehr ganz so jungen Menschen\, die in einer Karaoke Bar Liebeslieder singen und sich dabei (körperlich) nicht berühren. \nIn der deutschen Übersetzung von Andreas Regelsberger.
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DESCRIPTION:Für die Hälfte aller japanischen Ehepaare spielt nach Umfragen der Japan Family Planning Association Sex keine Rolle mehr\, mehr noch: knapp 50% der 18- bis 24-Jährigen hatten noch nie Sex. „Ich finde schon einige meiner Freundinnen attraktiv\, aber ich habe gelernt\, ohne Sex zu leben. Emotionale Verstrickungen sind einfach zu kompliziert. Da habe ich keine Lust drauf“\, wird ein junger Mann in einem Artikel der englischen Zeitung „The Guardian“ zitiert. \n„Man könnte meinen\, dass die Menschen zu dem Schluss gekommen sind\, dass die Befriedigung\, die sie von Sex erhalten können\, geringer ist\, als der erforderliche Aufwand“\, sagt Masahiro Yamada\, Professor für „Family Sociology“ in Tokio. Ist dieser Zustand ein systemisch hervorgebrachter Missstand oder ist es vor allem die Angst vor der Realität des intimen Moments mit einem echten Gegenüber\, der in der virtuellen Welt viel einfacher scheint? Sind Liebesbeziehungen nur noch ein Stressfaktor für von langen Arbeitszeiten erschöpfte Menschen oder steckt in diesem „I would prefer not to“ auch ein subversiver Akt gegenüber einer männlich geprägten Begehrenskultur? \nDer Regisseur Toshiki Okada und seine Gruppe chelfitsch feierten 2004 ihren ersten internationalen Erfolg mit dem Stück „5 Days in March“\, in dem zwei junge Menschen vor der Welt da draußen in ein Love Hotel flüchten\, um fünf Tage lang vornehmlich Sex zu haben. In seiner nach „Hot Pepper\, Air Conditioner and the Farewell Speech“ und „Nō Theater“ dritten Inszenierung an den Münchner Kammerspielen erzählt Toshiki Okada nun von jungen und nicht mehr ganz so jungen Menschen\, die in einer Karaoke Bar Liebeslieder singen und sich dabei (körperlich) nicht berühren. \nIn der deutschen Übersetzung von Andreas Regelsberger.
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SUMMARY:Vortrag und Lesung von Frau Masumi Schmidt-Muraki: Die Gräfin kam aus Tokyo
DESCRIPTION:Der Vortrag handelt vom Leben der Gräfin Mitsuko Coudenhove-Kalergi (1874 – 1941)\, einer der ersten japanischen Frauen\, die einen Europäer geheiratet haben und diesem in dessen Heimat gefolgt sind: Sie war die Frau des Grafen Heinrich von Coudenhove-Kalergi\, der ab 1892 als Österreich-Ungarischer Gesandter in Tokyo tätig gewesen war\, und kam 1896 mit ihrem Gatten in das westböhmische Ronsperg (Pobezovice). \nIm Vortrag erfahren wir über das Schicksal Mitsukos als Gräfin im damaligen Österreich-Ungarn\, über ihre wechselseitigen Beziehungen im Familiengeflecht und schließlich über ihre Wandlung von der naiven Kindfrau zur starken Autoritätsperson. Wir erfahren von ihren zähen Bemühungen um Integration und Anerkennung\, ihren Erfolgen\, aber auch ihren Frustrationen. „Sie war zugleich Schlossherrin und Sklavin. Ohne Geld\, ohne Beruf\, ohne Freunde. Mit Kindern\, mit denen sie nicht mal auf Japanisch sprechen konnte“ lässt Frau Schmidt-Muraki den Sohn Richard von Mitsuko in ihrem Buch „Die Gräfin kam aus Tokyo“ erzählen. \nDiese außergewöhnliche Lebensgeschichte wird aus dem Blickwinkel der ebenfalls aus Tokyo stammenden Autorin und Referentin Masumi Schmidt-Muraki erzählt. \nZu Masumi Schmidt-Muraki: geboren 1942 in Tokyo\, Studium der Theaterwissenschaften und der Kunstgeschichte an der Waseda Universität Tokyo. Übersiedlung nach Deutschland im Oktober 1968. Deutsche Staatsangehörigkeit seit 1982. Mutter von drei Töchtern\, lebt in München. „Friedensbotschafterin Masumi Schmidt-Muraki schreibt Bücher über Frauen\, die wie sie selbst Ost und West versöhnen“ (Süddeutsche Zeitung am 04.01.2018). Autorin zahlreicher Bücher. \nFrau Eri Nohira begleitet die Lesung mit dem Klavier. Sie spielt u.a. Stücke von Rentaro Taki\, einem Zeitgenossen von Mitsuko. \nEintritt / Teilnahmegebühr: 5 EUR
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